5.01.2012

Solarfonds leiden unter der Angst der Anleger



Anleger investieren derzeit nur noch verhalten beziehungsweise machen sogar einen Bogen um die Unternehmen der Solarbranche. Grund dafür ist einerseits die Pleite des Solarmodulherstellers Solon sowie die Unsicherheit über die Währung in Italien.
Solon stellt nicht nur die Zellen her, die die Sonnenwärme in Elektrizität umwandelt, sondern sollte zudem einen Solarpark in Frankreich betreiben. Dies zeigt die Risiken deutlich auf, die auch ein Solarfonds beinhaltet. Sonne ist zwar immer da aber was ist, wenn beispielsweise ein Modullieferant in Insolvenz geht?
Hinzu kommt die Angst der Anleger wegen der Euro-Krise in Italien. Kehrt Italien zu seiner alten Währung zurück, die lange nicht so stabil ist wie der Euro, dann rechnen die Anleger mit Währungsverlusten. Diese Befürchtungen lässt sie gerade einen Bogen um lukrative Angebote wie dem „WOC Nachhaltigkeit 04“ und den „Soles 23“ machen. Dabei wird beiden Anbietern stabile Verkaufserlöse attestiert.

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